Historische Geschichten

Einzigartige Geschichten
Mehr

This site uses cookies to analyse usage of the website and optimize user experience. Read more in our privacy policy.

Die Geschichte des Nationalparks De Hoge Veluwe ist eine Geschichte voller Idealismus und einer Vision.  

Der Park ist ein kulturelles Erbgut, das zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts von dem Ehepaar Anton und Helene Kröller-Müller gegründet wurde.

Anton war ein erfolgreicher Geschäftsmann. Er war ein leidenschaftlicher Jäger und kaufte daher ab 1909 in mehreren Phasen ein Jagdgebiet, De Hoge Veluwe. Helene war eine begeisterte Kunstsammlerin. Gemeinsam hatten Anton und Helene ein Ideal: Natur und Kultur zum Wohle der Öffentlichkeit zusammenzuführen.

Fundamente 

Die Fundamente für den heutigen Park wurden zwischen 1909 und 1923 gelegt. Der Park wurde umzäunt und es wurden Tiere angesiedelt (Mufflons, Rothirsche und Wildschweine). Das Wohnhaus der Familie, Jagdhaus St. Hubertus, wurde gebaut und es wurden bildende Kunstwerke angeschafft. Zugleich begann man in dieser Periode mit dem Bau eines Museums für die Kunstsammlung.

Krise

Ab 1923 herrschte jedoch eine ernste Wirtschaftskrise. Das Ehepaar musste den Bau des Museums einstellen. Die Situation verschlechterte sich weiter und die Familie konnte den Besitz nicht mehr alleine instand halten. 1935 ergab sich die Lösung des Problems: Der Park wurde in einer Stiftung mit dem Namen Het Nationale Park De Hoge Veluwe (Der Nationalpark de Hoge Veluwe) untergebracht. Der Staat gab der Stiftung ein verzinsliches, hypothekarisches Gelddarlehen. Die Kunstsammlung wurde dem niederländischen Staat geschenkt, der das Museum bauen ließ. Das damalige Museum ist der alte Teil des heutigen Kröller-Müller-Museums. 

 Zusammenarbeit

Das Kröller-Müller-Museum und der Park sind auch heute noch zwei verschiedene Organisationen. Obwohl die Verantwortlichkeiten getrennt sind, wird viel zusammengearbeitet. Das geht auch gar nicht anders, da der Ausgangspunkt, die Vision der Gründer, derselbe bleibt: Natur und Kunst zum Wohle der Öffentlichkeit zusammenzuführen.